Wissenschaftszentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe Straubing

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Das Wissenschaftszentrum Straubing ist eine Forschungseinrichtung, die von der Technischen Universität München und der Fachhochschule Weihenstephan bebildet wurde. Als Partnerhochschulen beteiligt sind heute auch die Universität Regensburg und die Fachhochschule Deggendorf.

Die Forschungsschwerpunkte in der stofflichen Nutzung und der energetischen Verwertung von Nachwachsenden Rohstoffen finden auch in der Materialwahl für den Neubau ihren Niederschlag: Der Rohstoff Holz wird eingesetzt als Dachtragwerk, als Tragkonstruktion für die Fassade und Fassadenbekleidung im Bereich eines Großlabors, bei den Bodenbelägen, als Faserstoff für die Wärmedämmung und im Innenausbau. Ebenso werden Beschichtungen und Anstriche auf der Basis von Nachwachsenden Rohstoffen zum Einsatz kommen.

Das Wissenschaftszentrum ist als dreigeschossiger Baukörper mit konsequenter Trennung von Büro- und Laborbereichen konzipiert. Der Besucher betritt das Gebäude über einen 10 m hohen, überdachten Vorplatz. Die Erschließung erfolgt über eine ebenfalls dreigeschossige Halle mit Oberlicht, Stege sind verbindende Elemente. Herzstück des Laborbereiches ist das "Technikum", ein stützenfreies Großraumlabor mit einer Fläche von 310 m² und 10 m Höhe, in dem Großversuche durchgeführt werden.

16,7 Mio. Euro investiert der Freistaat Bayern aus Sondermitteln des Programms "High-Tech-Offensive Zukunft Bayern" in dieses Projekt.

Bauherr: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Nutzer: TU München, Uni Regensburg
FH Weihenstephan, FH Deggendof
Planung: Nickl & Partner Architekten, München
Genehmigte Kosten: 16,7 Mio. Euro
Hauptnutzfläche: 2.770 m²
Bruttorauminhalt: 27.320 m³
Geplante Fertigstellung: August 2008