Für ein schöneres Ortsbild: Stützmauern am Anger und an der Ilz gereinigt
Einen einladenden Anblick bieten die Stützmauern der B 12 und B 388 im Stadtgebiet Passau entlang Donau und Ilz: In den vergangenen Tagen wurden die immer wieder von Sprayern verunstalteten Mauern aufwendig gereinigt. Das Staatliche Bauamt Passau hat eine Spezialfirma mit den Arbeiten beauftragt, in die Reinigung hat der Bund insgesamt 22.500 Euro investiert.
Vor allem die Passauer Stadtführer hatten im vergangenen Jahr die optische Beeinträchtigung durch die großflächigen Schmierereien an den Mauern gegenüber von Rathaus und Ortsspitze kritisiert. Daneben schaden Graffiti auch der Bausubstanz der Stützmauern und erschweren eine ordnungsgemäße Sichtprüfung.
Um den wiederholten Vandalismus einzudämmen, hat das Staatliche Bauamt Passau im Herbst 2025 zwei jeweils 2,20 Meter hohe Metalltore am Treppenabgang sowie am Uferweg, unmittelbar nach der Sliprampe, angebracht. Nun konnte auch die Reinigung umgesetzt werden. Diese erwies sich vor allem im Bereich Angerstraße als sehr aufwendig, da sich die Farbe tief in den dort verbauten, offenporigen Granitsteinen abgesetzt hat. Rund 6000 Euro hat die Reinigung allein in diesem Bereich gekostet. Die Reinigung an der Ilzmauer bringt es auf Kosten von 17.500 Euro.
Diese wiederkehrenden Kosten lassen sich dank der im Herbst 2025 installierten Eisentore an der Ilzmauer künftig hoffentlich vermeiden.
