PRESSEMITTEILUNG 179/2021

Passau, den 01.10.21

50 km/h auch tagsüber: Sicherheit geht vor bei der Sanierung des Donauradweges

Eine Woche ist bereits geschafft: Der Donauradweg von Passau-Ilzstadt bis zur Ortseinfahrt Obernzell wird saniert. Die Arbeiten, die insgesamt rund 4 Wochen dauern, werden überwiegend nachts ausgeführt. Trotzdem gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h auch tagsüber. Das dient der Sicherheit der Radfahrer sowie der Bauarbeiter, die auch tagsüber im Baustellenbereich unterwegs sind.

Insgesamt vier Wochen dauert die Sanierung des Donauradwegs zwischen der Passauer Ilzstadt und Obernzell. Um die Strecke nicht komplett sperren zu müssen, ist Nachtarbeit angeordnet: Zwischen 20.00 und 6.00 Uhr wird der Radverkehr im jeweiligen Bauabschnitt auf die Bundesstraße 388 umgeleitet. Gearbeitet wird mit mehreren Mannschaften abschnittsweise auf der ganzen Baustrecke von rund 8 km Länge. Wegen der geringen Verkehrsstärke auf der B388 in den Nachtstunden ist dies möglich.

Die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h dient der Absicherung der Radfahrer, die nachts auf die Bundesstraße ausweichen müssen, sowie der Bauarbeiter, die in den Nachtstunden dort tätig sind. Sie ist jedoch auch tagsüber erforderlich: Für die Arbeiten am Radweg sind die Schutzplanken an verschiedenen Stellen geöffnet worden, damit die Baufahrzeuge nachts von der Bundesstraße auf den Radweg gelangen können. Durch die Geschwindigkeitsbeschränkung werden gefährliche Situationen für die Radfahrer verhindert, die tagsüber am Radweg fahren, der nicht mehr durchgehend durch Schutzplanken abgesichert ist. Die Schutzplanken tagsüber zu schließen ist aufgrund des Bauablaufs nicht möglich. Zudem sind Baukolonnen auch tagsüber unterwegs, um kleinere Nebenarbeiten zu erledigen. Darum wurde, in Abstimmung mit der Polizei sowie der Straßenverkehrsbehörde am Landratsamt Passau, diese Geschwindigkeitsbeschränkung beschlossen.

Die Alternative zu den nächtlichen Arbeiten wäre eine Vollsperrung der B388 gewesen – deren beträchtliche Auswirkungen auf die Pendler wollten wir unbedingt vermeiden.

Für die Pendler, die aufgrund der aktuellen Umleitungen schon viel in Kauf nehmen müssen, ist die Geschwindigkeitsbeschränkung eine zusätzliche Belastung. Die Sanierung des Donauradwegs ist jedoch aufgrund umfangreicher Schadstellen an der Deckschicht zwingend erforderlich und lässt sich nicht aufschieben. Zudem machen die 50 km/h auf den rund 8 Kilometern Streckenlänge, die ohnehin abschnittsweise regulär auf 70 km/h beschränkt sind, nur einen geringen Zeitverlust aus. Hier geht die Sicherheit der Radfahrer sowie der Bauarbeiter vor – wir bitten um Verständnis und Geduld für diese Maßnahme.

gez.

Sabine Süß
Pressesprecherin
Staatliches Bauamt Passau

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