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Staatliche Bibliothek Passau - Erneuerung Glasdach Das alte Glasdach des Innenhofes der Staatlichen Bibliothek musste wegen Baufälligkeit erneuert werden. Für die neue Konstruktion hat das Architekturbüro Schmied aus Passau mit dem Ingenieurbüro Haushofer aus Markt Schwaben in Abstimmung mit den Denkmalschutzbehörden und dem Staatlichen Bauamt Passau eine Lösung ausgedacht, die den denkmalpflegerischen und wärmeschutztechnischen Anforderungen genügt. Die Dachkonstruktion sieht anstatt der alten Walmdachform nun ein gefaltetes Tragwerk vor, das auf die Dachlandschaft der Altstadt von Passau Rücksicht nimmt und großflächige Reflexionen vermeidet. Auf Grund der Einsehbarkeit der Dachlandschaft wurde auf einen außenliegenden Sonnenschutz verzichtet. Stattdessen wurde die Verglasung mit elektrisch schaltbaren Funktionsgläsern ausgestattet, welche den Sonnenschutz gewährleistet. Parallel zu den Maßnahmen am Dach wurde der Lesesaal hinsichtlich Brandschutz und Barrierefreiheit ertüchtigt und die Heizungsanlage von Öl auf Gas umgestellt.
Neubau einer Schulmensa für das Gymnasium Pfarrkirchen Am Gymnasium Pfarrkirchen wurde ein neues Mensagebäude errichtet, in dem über die modernisierte Küche bis zu 300 Mittagessen für Schüler/Innen ausgegeben werden. Der Mensabau verfügt über 264 m² Nutzfläche und wurde an das bestehende Wirtschaftsgebäude angebaut. Ein Verbindungsbau zwischen Mensa und Wirtschaftsgebäude beinhaltet Zugang und Speiseausgabe. Der Bau ist als eingeschossiger Mauerwerksbau auf trapezförmigem Grundriss mit Dachtragwerk aus Holz und begrüntem Flachdach konstruiert. Zur Internatswiese ist das Gebäude mit einer Pfosten-Riegel-Fassade über die gesamte Gebäudebreite verglast. Die Wärmeversorgung erfolgt über die vorhandene Heizungsanlage der Schule. Zur energetischen Verbesserung erhielt das Wirtschaftsgebäude neue Aluminiumfenster mit 3-fach-Isolierverglasung sowie einen neuen Fassadenputz auf Wärmedämmverbundsystem. Die Freianlagen im Umfeld wurden anlässlich der Maßnahme auch neugestaltet. Der westliche Zugang des Gebäudes ermöglicht den barrierefreien Zugang.
Energetische Sanierung Finanzamt Passau Das Finanzamt Passau wurde 1963 in Stahlbeton- sowie Ziegelmassivbauweise errichtet. Seit dem hat der Bau an der Innstraße 36 keine Maßnahmen zur energetischen Verbesserung erfahren. Mauern sowie Fenster entsprechen dem damaligen Standard, werden jedoch einem zeitgemäßen Gebäude nicht mehr gerecht. Mit Hilfe von EU-Fördermitteln aus dem EFRE Programm (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) werden nun sinnvolle energetische Verbesserungen am Bestand, wie z.B. Dämmung der Außenfassade und Erneuerung der Fenster, vorgenommen.
Technische Hochschule Deggendorf - Transferzentrum Technik und Innovation Transferzentrum Technik und Innovation Ein Gebäude für das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und KunstDas Transferzentrum Technik und Innovation (TfTI) ist als Keimzelle für die Ansiedlung von Forschungseinrichtungen für den Technologietransfer konzipiert. Das TfTI ist das 5.Gebäude der städtebaulichen Erweiterung der Technischen Hochschule Deggendorf in Richtung Donau und komplettiert damit den städtebaulichen Grundgedanken der Wettbewerbsarbeit der Architekten Bez und Kock aus Stuttgart. Rund 1.100 m² Nutzfläche mit Labor-, Technik-, Besprechungs- und Büroräumen wurden in dem in Betonmassivbauweise, mit Faserzementplatten verkleideten und auf Pfählen gegründeten Neubau geschaffen. Das Architekturkonzept orientiert sich in Gestaltung, Bauweise, Farbgebung und Erschließung an den bestehenden Erweiterungsbauten. Die Energieversorgung des Gebäudes erfolgt überwiegend mit den auf regenerative Energienutzung ausgelegten technischen Anlagen des 1. Erweiterungsabschnitte
Sanierung der Racheldiensthütte Die im August 2017 nach einer Generalsanierung wiedereröffnete Racheldiensthütte liegt auf 876 m Höhe im Herzen des Nationalparks Bayerischer Wald und ist eine beliebte Rast- und Einkehrstätte im Wandergebiet am Großen Rachel. An dem rund 150 Jahre alten ehemaligen Forsthaus, das unter Denkmalschutz steht, bestand erheblicher Sanierungsbedarf. Nach den Instandsetzungsarbeiten an der Baukonstruktion und im Innenausbau erfüllt die Racheldiensthütte nun wieder die aktuellen Anforderungen des Brandschutzes. Zugleich wurde der Küchenbereich erneuert sowie ein barrierefreier Zugang geschaffen. Besonderes Augenmerk lag auf der denkmalgerechten Sanierung der Holzblockaußenwände mit Hanfausfachung und Schilfrohrmatten als Innenbekleidung sowie auf die Erhaltung der bestehenden Kastenfenster gelegt. Ein Drittel der Gesamtbaukosten entfielen auf den notwendigen Anschluss an die öffentliche Stromversorgung. Hierzu wurde auf eine Länge von 3,2 Kilometer eine neue Stromtrasse verlegt.
Energetische Sanierung Staatliches Bauamt Passau Das Gebäude des Staatlichen Bauamts Passau, Karlsbader Straße 15, wurde in Stahlbeton-Skelettbauweise mit einer vorgesetzten, allseitig umlaufenden, selbsttragenden Pfosten-Riegelkonstruktion errichtet. Seit dem Neubau von 1987 wurden keine energetischen Maßnahmen am Gebäude durchgeführt. Mauern und Fenster entsprechen dem Standard der Wärmeschutzverordnung von 1984. Mit Hilfe von EU-Finanzmitteln aus dem EFRE-Programm (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) wird überwiegend durch den Austausch der rund 1.900 Verglasungs- und Verblendungselemente sowie durch die Dämmung des Daches ein zeitgemäßer, energetischer Standard mit sinnvollen Maßnahmen erreicht.
Neubau eines Dienstgebäudes für die Landespolizei in Passau Mit dem Neubau des Polizeidienstgebäudes an der Karlsbader Straße in Passau wird in verkehrsgünstiger Lage mit kurzen Wegen sowohl zur Passauer Altstadt als auch zur Autobahn A3 auf einer Bruttogeschossfläche von rund 26.000 m² ein hochmodernes Polizeidienstgebäude errichtet, das mehr als 350 Bediensteten optimale Arbeitsbedingungen bieten wird. In dem Neubau werden künftig fünf Polizeidienststellen, die Polizeiinspektion Passau (PI), die Kriminalpolizeiinspektion (KPI), die Polizeiinspektion Fahndung (PIF), der Operative Ergänzungsdienst (OED) und der Technische Ergänzungsdienst (TED) zusammengeführt. Dadurch können die Funktionsabläufe, die Sicherheitsanforderungen, die dauerhafte Wirtschaftlichkeit und damit die Effektivität der Polizeiarbeit deutlich verbessert werden.“
„NAWAREUM – Natürlich erneuerbar!“ Mit dem ‚NAWAREUM‘ am Technologie- und Förderzentrum in Straubing lässt der Freistaat Bayern ein modernes Informations-, Lern- und Beratungszentrum errichten, in dem sich die Besucher künftig umfassend und anschaulich über die Zukunftsthemen ‚Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien‘ informieren können. Das neue Zentrum wird im Qualitätsstandard eines naturkundlichen Museums errichtet. Der Neubau ist weitestgehend in Holz konstruiert. Das Zentrum der Ausstellung bildet eine über drei Geschosse hohe, begehbare Großplastik als Ausstellungseinheit zu den Fragen des Klimaschutzes und der Lebensgrundlagen. Wesentliches Gestaltungselement für die Südfassade ist eine Komposition aus freistehenden Holzstämmen, die mit dem Nachwachsenden Rohstoff Holz als Fassadenthema und der Assoziation an eine 'Waldlichtung' den besonderen Charakter des Ausstellungsgebäudes auch nach außen vermitteln soll. Der geplante energetische Standard entspricht den erhöhten Anforderungen des Passivhausbaus.
1. Bauabschnitt der Gesamtinstandsetzung der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Aldersbach Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde im Außenbereich von Mai 2014 bis April 2016 instandgesetzt und rechtzeitig zum Beginn der Bayerischen Landesausstellung 2016 „Bier in Bayern“ abgeschlossen. Instandsetzungsmaßnahmen waren über das gesamte Langhaus bis zum Chor und zu den Kapellenanbauten notwendig. Hierbei wurde u.a. der Dachstuhl ertüchtigt und statische Maßnahmen durchgeführt. Neben diesen konstruktiven baulichen Maßnahmen wurden weiterhin sechs neue Bronzeglocken für den Kirchturm gegossen, ein neuer Holzglockenstuhl errichtet, die Fassaden restauriert und entlang der Außenmauern die Drainage erneuert. Im 2. Bauabschnitt wird die Innenrestaurierung der Pfarrkirche erfolgen.
Comenius-Gymnasium Deggendorf Erweiterungs-, Umbau- und Instandsetzungsmaßnahmen Das Comenius-Gymnasium ist ein staatliches Gymnasium mit Internat für Buben und Mädchen. Bei der umfassenden Instandsetzung des denkmalgeschützten Altbaus von 1913 wird im besonderen die statische Sanierung der in weiten Teilen eingeschränkten Standsicherheit der Deckenfelder durchgeführt. Um die notwendigen Sanierungsmaßnahmen während des laufenden Schulbetriebesdurchzuführen, wurde als erster Abschitt der Maßnahme ein Erweiterungsbau im Passivhausstandard für neun Klassenzimmer mit ca. 450 m² Nutzfläche errichtet.