PRESSEMITTEILUNG 157/2022

Passau, den 30.09.22

Ein lang gehegter Wunsch geht in Erfüllung: Eine Ampel sorgt für mehr Sicherheit in Iggensbach

Seit vielen Jahren hat sich Bürgermeister Wolfgang Haider für eine Verbesserung der Kreuzungssituation in Iggensbach eingesetzt: Die Kreuzung zwischen der Staatstraße 2322 mit der St 2126 und der Kreisstraße DEG 26 war ein Unfallschwerpunkt. Jetzt sorgt eine Ampelanlage für mehr Sicherheit: Im Zuge der Fahrbahnsanierung auf der St 2322 zwischen Iggensbach und Mitterndorf hat das Staatliche Bauamt Passau die Lichtsignalanlage errichtet. Zur Aufstellung der Ampel trafen sich Vertreter des Staatlichen Bauamts Passau, des Landkreises Deggendorf, der Gemeinde Iggensbach, der beauftragten Baufirma und des Ingenieurbüros auf der Baustelle.

Der zuständige Sachgebietsleiter Martin Ebner vom Staatlichen Bauamt Passau, Servicestelle Deggendorf, gab einen kurzen Rückblick auf die Sanierung der St 2322, mit der am 30. Mai begonnen wurde. Im ersten Bauabschnitt wurde im Juni und Juli die Straße zwischen Mitterndorf und der A3-Anschlussstelle komplett saniert. Seit 1. August laufen die Arbeiten im Kreuzungsbereich in Iggensbach. „Für die Ampelanlage müssen Fundamente im Verkehrsraum und Kabel in der Straße quer über die Fahrbahn errichtet werden. Zeitgleich wird der Gehweg von der Einmündung beim Autohaus Zellner bis zur Bahnhofstraße verlängert“, berichtete er.

Mit dem Bau der Lichtsignalanlage wird ein Unfallschwerpunkt im Landkreis Deggendorf entschärft. Von 2010 bis 30. Juni 2022 wurden an der Kreuzung in Iggensbach insgesamt 39 Unfälle gezählt, 19 Menschen wurden dabei leicht, ein Mensch wurde schwer verletzt. Von 2012 bis 2014 galt die Kreuzung als Unfallhäufungsstelle.

„Mit dieser Maßnahme wird ein Meilenstein für die Sicherheit auf dieser Straße gesetzt“, freute sich Landrat Bernd Sibler. Der Landkreis ist mit einem Anteil von rund 50.000 Euro an den Kosten für die Ampelanlage beteiligt, da diese an der Kreuzung mit der Kreisstraße DEG 26 nach Handlab aufgestellt wurde. „Die unfallträchtige Kreuzung war ein Dauerthema hier in Iggensbach, mit dieser Maßnahme können wir diesen sorgenbehafteten Bereich entschärfen“, sagte Sibler, der sich auch bei seinen Mitarbeitern – Bernhard Süß von der Tiefbauverwaltung sowie Heinz Schott von der Straßenverkehrsbehörde am Landratsamt – für ihren Einsatz bedankte.

Von einem „schönen Tag für die Gemeinde Iggensbach“ sprach Iggensbach stellvertretender Bürgermeister Reinhard Feilmeier. Die aktuelle Baustelle bringe zwar einige Einschränkungen mit sich, doch das Ergebnis trage dazu bei, eine gefährliche Stelle zu entschärfen. Bürgermeister Wolfgang Haider konnte zwar nicht selbst am Termin teilnehmen, ließ jedoch seinen Dank übermitteln an alle Beteiligten übermitteln: „30 Jahre habe ich für die Unfall-Entschärfung dieser Kreuzung gekämpft, nun ist sie da. Umso mehr freue ich mich und umso dankbarer bin ich, dass dies nun mit der Lichtsignalanlage und der Fußgängerquerung endlich Wirklichkeit wird!“ Die Inbetriebnahme der Lichtsignalanlage sei ein wichtiger Tag für die Gemeinde Iggensbach und ihre Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Verkehrsteilnehmer der Staatsstraße als Autobahnzubringer.

Die Maßnahme hat insgesamt, einschl. Markierung, Beschilderung, Schutzplanken und Ampelanlage, ein Bauvolumen von knapp 2 Millionen Euro. Hauptauftragnehmer für die Erd- und Asphaltierungsarbeiten ist die Fa. Donauasphalt. Die Lichtsignalanlage, die einen Anteil von 63.000 Euro an den Gesamtkosten hat, wurde von der Fa. Swarco aus München geliefert. Bei beiden Firmen sowie beim Ingenieurbüro OBW aus Landau bedankte sich Martin Ebner für die gute Zusammenarbeit, die es ermöglicht habe, dass der straffe Zeitplan der umfangreichen Maßnahme eingehalten werden kann.

Die Arbeiten im Kreuzungsbereich stehen kurz vor dem Abschluss. Ab Freitag, 30.09.2022, 20.00 Uhr, bis Montag, 03.10.2022, laufen die Asphaltierungsarbeiten im Kreuzungsbereich ab der Einmündung Bahnhofstraße. Zeitgleich wird die Anschlussstelle der BAB 3 komplett gesperrt und neu asphaltiert. Anschließend wird die Fahrbahn zwischen der Einmündung Bahnhofstraße bis zur Einmündung der St 2126 nach Außernzell saniert, der Kreuzungsbereich beim Autohaus Zellner ist dann wieder für den Verkehr freigegeben.

Insgesamt dauern die Arbeiten noch bis Mitte Oktober. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert, sie verläuft über Außernzell (St 2126), Eging (St 2119, Reitern (St 2318), Hofkirchen (St 2125) und Neßlbach, in umgekehrter Richtung analog.

Anlage (Foto: Staatliches Bauamt Passau / Süß):
Noch ist die Ampel aus, denn im Kreuzungsbereich wird noch gearbeitet. Künftig wird sie für mehr Sicherheit in Iggensbach sorgen- darüber freuen sich Anna Kollmer (Fa. Donauasphalt, v.l.), Abteilungsleiter Stefan Huber und Straßenbau-Bereichsleiter Kurt Stümpfl vom Staatlichen Bauamt Passau, Bernhard Süß (Tiefbauverwaltung Landratsamt Deggendorf), Iggensbachs stellvertretender Bürgermeister Reinhard Feilmeier, Landrat Bernd Sibler, Gemeinderat Helmut Simmerl, Alfred Helmbrecht (Fa. Donauasphalt), Sachgebietsleiter Martin Ebner vom Staatlichen Bauamt Passau, Günter Lemberger und Peter Obergrußberger vom Ingenieurbüro OBW aus Landau, Gemeinderat und Kreisbauhofleiter Christian Heigl, der Leiter der Straßenverkehrsbehörde am Landratsamt Deggendorf Heinz Schott, Gemeinderat Otto Thanner und Iggensbachs Bauhofleiter Oskar Wagenpfeil.
 

gez.

Sabine Süß
Pressesprecherin
Staatliches Bauamt Passau

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