PRESSEMITTEILUNG 014/2023

Passau, den 16.02.23

Regierungsvizepräsidentin Monika Linseisen besucht Staatliches Bauamt Passau

Über die aktuellen Bauprojekte im Amtsgebiet hat sich Monika Linseisen, seit November 2022 Regierungsvizepräsidentin an der Regierung von Niederbayern, bei einem Besuch am Staatlichen Bauamt Passau informiert. Mit Leitendem Baudirektor Norbert Sterl sowie den Leitern der Bereiche Hochbau und Straßenbau, Baudirektor Gerald Escherich und Baudirektor Kurt Stümpfl, sprach sie dabei auch über die personelle Ausstattung, die angesichts des generell herrschenden Fachkräftemangels auch am Staatlichen Bauamt besondere Herausforderungen mit sich bringt.

Einblick in die vielfältigen Projekte in Hoch- und Straßenbau gab Leitender Baudirektor Norbert Sterl. Die bisher größte Einzelbaumaßnahme des Staatlichen Bauamts ist der Bau der Justizvollzugsanstalt Passau mit Gesamtbaukosten von mehr als 200 Millionen Euro. Die Umfassungsmauern sind zum größten Teil fertiggestellt, im Frühling soll es mit dem Bau der Gebäude losgehen, informierte Baudirektor Gerhard Escherich. Eine Herausforderung wird der Neubau des Internationalen Wissenschaftszentrums (IWZ) der Universität Passau, vor allem aufgrund der beengten Verhältnisse mitten in der Innenstadt. Neben dem Erweiterungsbau für die Mensa der Technischen Hochschule Deggendorf, für die in diesem Jahr das Richtfest geplant ist, hob Norbert Sterl auch den gelungenen Neubau des Polizeiämtergebäudes in Passau hervor.

Auch im Bereich Straßenbau tut sich vieles. Als sehr gut laufendes Mammutprojekt sprach Baudirektor Kurt Stümpfl die Ortsumgehung Vilshofen an. Die 3,3 Kilometer lange Umfahrung, deren Bau rund 43 Millionen Euro kostet, soll der Stadt Vilshofen ab dem Jahr 2024 eine deutliche Entlastung bringen. Für die Ortsumgehung der B 533 bei Auerbach ist im Herbst Spatenstich, ein 357 Meter langer Tunnel und eine 125 Meter lange Talbrücke werden dort gebaut. Für die Verlegung der B 11 bei Regen-Schweinhütt ist noch im ersten Halbjahr 2023 mit dem Planfeststellungsbeschluss zu rechnen. Bereits erteilt ist das Baurecht für den höhenfreien Umbau des unfallträchtigen Knotenpunkts an der B 12 bei Freyung. Baubeginn soll allerdings erst nach der dieses Jahr stattfindenden Landesgartenschau sein.

Für die erfolgreiche Umsetzung so vieler Projekte braucht es Geld und Personal. Der Anstieg der Baupreise wirkt sich natürlich auf die Finanzierung der Maßnahmen aus, ein größeres Problem sieht Ltd. Baudirektor Norbert Sterl allerdings im Bereich Personal: „Der Stellenplan reicht angesichts des stark wachsenden Aufgabenvolumens nicht aus.“

Regierungsvizepräsidentin Monika Linseisen zeigte sich beeindruckt von den vielen Großprojekten, die das Staatliche Bauamt Passau umsetzt: „Die Staatlichen Bauämter sind das Rückgrat der Bayerischen Bauverwaltung. Sie planen, bauen und erhalten Straßen, Tunnel, Brücken, Geh- und Radwege sowie Gebäude und schaffen damit die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg in unserer Region. Deswegen ist es der Regierung von Niederbayern ein großes Anliegen, die Bauämter bei ihren zahlreichen und vielfältigen Aufgaben so gut wie möglich zu unterstützen.“

Anlage (© Staatliches Bauamt Passau / Süß):
PM014: Regierungsvizepräsidentin Monika Linseisen hat sich am Staatlichen Bauamt Passau mit Ltd. Baudirektor Norbert Sterl (2.v.l.), Baudirektor Gerald Escherich (l.) und Baudirektor Kurt Stümpfl ausgetauscht.
 

gez.

Sabine Süß
Pressesprecherin
Staatliches Bauamt Passau