PRESSEMITTEILUNG 196/2026
Passau, den 09.01.26Erneuter Rekordumsatz am Staatlichen Bauamt Passau: 223 Millionen Euro für Straßen- und Hochbau
Brückensanierung und Felssicherung, Polizeibauten und die Asamkirche in Aldersbach haben das Jahr 2025 am Staatlichen Bauamt Passau geprägt. Zu feiern gab es einen Bundessieger bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk sowie zwei Bayerische Meister im Schneepflugfahren. Zum dritten Jahr in Folge war zudem ein Rekordumsatz zu verzeichnen: 223 Millionen Euro hat das Staatliche Bauamt Passau im Auftrag des Freistaats Bayern und der Bundesrepublik Deutschland in staatliche Hoch- und Straßenbaumaßnahmen in Stadt und Landkreis Passau, in den Landkreisen Freyung-Grafenau, Regen, Deggendorf, Rottal-Inn, Straubing-Bogen und der Stadt Straubing investiert.
„Das Jahr 2025 war ein Jahr, das uns mit vielen Planungs- und Bauaufgaben, Baufertigstellungen und neuen Baustellen einiges abverlangt hat. Zugleich war es ein sehr erfolgreiches Jahr im Hinblick auf den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur in unserer Region. Wir konnten wieder einen hervorragenden Jahresumsatz erzielen. Dieses positive Ergebnis ist dem großen Engagement und persönlichen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken“, sagt Leitender Baudirektor Norbert Sterl, der Leiter des Staatlichen Bauamts Passau.
Allein im Bereich Hochbau verantwortet das Staatliche Bauamt die Planung, den Bau und die Erhaltung von 970 Gebäuden auf 330 Liegenschaften. Betreut wurden über 400 Bau- und Planungsprojekte - von Verwaltungs-, Polizei- und Justizbauten bis zu Hochschulen, Museen, Kirchen und Bundeswehrliegenschaften. Die Ausgaben für Hochbauleistungen beliefen sich 2025 auf 109 Millionen Euro.
Ausgewählte Hochbau-Maßnahmen im Bauamtsgebiet
Stadt und Landkreis Passau
Das größte Projekt, welches das Staatliche Bauamt Passau je verantwortet hat, ist der Neubau der Justizvollzugsanstalt Passau. Auf einem etwa sieben Hektar großen Areal an der Königschaldinger Straße entsteht eine moderne Kombianstalt mit 450 Haftplätzen. Davon sind 100 Plätze für Abschiebehäftlinge vorgesehen, weitere 100 flexibel nutzbar für Straf- und Untersuchungshaft oder Abschiebehaft. Die Rohbauten wurden dieses Jahr fertiggestellt, der Innenausbau in den insgesamt elf Bauteilen läuft. Der Freistaat Bayern investiert rund 290 Millionen Euro in den Neubau, der nach seinem Bezug auch die bestehende JVA in der Passauer Innenstadt ersetzen wird.
Bild JVA: Der Neubau der Justizvollzugsanstalt Passau ist das größte Projekt, welches das Staatliche Bauamt Passau je verantwortet hat. Die Rohbauten wurden dieses Jahr fertiggestellt. © Staatliches Bauamt Passau / Kinateder
Einweihung wurde für den Erweiterungsbau der Außenstelle des Bayerischen Landeskriminalamtes in Wegscheid gefeiert. Mit der Erweiterung wurden auf 845 m2 Nettogeschossfläche die notwendigen Büro-, Besprechungs-, Sozial- und Nebenräume geschaffen, um die Dienststelle auf bis zu 60 Arbeitsplätze ausbauen zu können. Rund 5,3 Millionen Euro hat der Freistaat Bayern hier in die Sicherheit im Freistaat investiert. Das Gebäude konnte somit unter dem ursprünglich veranschlagten und genehmigten Kostenrahmen von 6 Millionen Euro fertiggestellt werden. Der barrierefreie Erweiterungsbau ist ein Massivbau aus Stahlbeton mit einem Flachdach, das über die gesamte Länge mit Photovoltaik belegt ist. Als Bekleidung für die vorgehängte Fassade wurden Faserzementplatten gewählt, die sich durch Wartungsarmut und besondere Langlebigkeit auszeichnet. Beim Innenausbau kamen Holzbauteile und Holzwerkstoffe zum Beispiel für abgehängte Decken, Fenster, Türen und Einbaumöbel zum Einsatz.
Bild LKA: Mit dem Erweiterungsbau wurde die Außenstelle des Bayerischen Landeskriminalamtes in Wegscheid für bis zu 60 Arbeitsplätze ausgebaut. © Staatliches Bauamt Passau / Süß
Landkreis Freyung-Grafenau
Auf dem Großen Rachel wird das Waldschmidthaus generalsaniert und erweitert. In diesem Jahr sind die Baumeisterarbeiten für die Sanierung und den Erweiterungsbau gut vorangekommen. Die Bodenplatte für den neuen Anbau wurde errichtet, im Sommer wurde der Rohbau in Holzständerbauweise fertiggestellt. Gleichzeitig begann die Sanierung des Altbaus: Dort wurden neue Fundamente und Stützen eingebaut, verschobene Wände und schiefe Fenster wurden so weitgehend korrigiert. Der neue Gebäudeteil bietet künftig Platz für Toiletten, für einen Teil der Küche, für eine Pächterwohnung und ein weiteres Treppenhaus als baulichen Rettungsweg. In dem denkmalgeschützten Hauptgebäude sind unter anderem die Gaststube, zwölf Übernachtungsplätze sowie Sanitäranlagen untergebracht. Ziel ist es, den Betrieb zum Saisonstart im Jahr 2027 aufzunehmen.
Bild Waldschmidthaus: Das Gebäude ist winterdicht, die Fenster sind verschalt: Am Waldschmidthaus ist Winterpause. © Sandra Schrönghammer, Nationalpark Bayerischer Wald
Das Jugendwaldheim „Wessely-Haus“ in Hohenau ist die erste und älteste Umweltbildungseinrichtung des Nationalparks Bayerischer Wald. Dort wurde im vergangenen Jahr Einweihung gefeiert: Nach dem Abriss des alten Speisesaals wurde ein neuer Gebäudekomplex errichtet, in dem über dem neuen Speisesaal auch eine Empore für Gruppenarbeiten entstand. Der neue Gebäudekomplex, der in energetisch hochwertigem Standard ausgeführt wurde, schafft eine Verbindung zu den Übernachtungstrakten. Die moderne Küche samt Lagerraum ist deutlich größer und verfügt über separate Essensausgabe- sowie Geschirrrückgabefenster. Der Speise-saal ist über den Haupteingang nun ebenerdig erreichbar, zwei Treppenlifte ermöglichen auch bewegungseingeschränkten Schülerinnen und Schülern den Zugang zu den Übernachtungstrakten. Das gilt auch für die Empore über dem Speisesaal, die für Gruppenarbeiten genutzt werden kann.
Darüber hinaus wurde das Dach aller drei Gebäude komplett neu eingedeckt und eine Solaranlage angebracht.
Bild Wessely-Haus: Der neue Anbau am Jugendwaldheim „Wessely-Haus“ in Hohenau beherbergt einen neuen Speisesaal und eine Empore für Gruppenarbeiten. © Gregor Wolf, Nationalpark Bayerischer Wald
Landkreis Deggendorf
Im Mai 2025 konnte die Sanierung des denkmalgeschützten Anbaus am Comenius-Gymnasium abgeschlossen werden, eine Baumaßnahme, bei der viele Hindernisse überwunden werden mussten – von den durch die Coronapandemie bedingten Verzögerungen, durch die Ukrainekrise verursachte Lieferstopps, Insolvenzen bis hin zu einem Wasserrohrbruch, der das gesamte Untergeschoss flutete.
Die Sanierung umfasste rund 3000 m² Nutzfläche: Unterrichts- und Werkräume, Kunstsaal, Bibliothek, Lehrerzimmer und Aula mit Küche. Mit Aufzug, barrierefreiem WC und klar geführten Wegen wurde eine barrierefreie Gestaltung umgesetzt. Der Altbau wurde energieeffizient und denkmalgerecht saniert, erhielt eine Innendämmung, die Originalfenster sowie die Stuckfassade blieben erhalten. Neu gestaltet wurde auch das Außengelände mit neuen Fahrradstellplätzen, neun neue Klassenräume wurden in einem Ergänzungsbau untergebracht.
Bild DEG-Comenius: Die neue Aula bot bei der Feier der Einweihung und zugleich des 125-jährigen Bestehens des Comenius-Gymnasiums einen festlichen Rahmen. © StMB / Nagler
17 Millionen Euro investiert der Freistaat Bayern in Umbau und Erweiterung der Mensa an der Technischen Hochschule Deggendorf. Der neue, zusätzliche Speisesaal mit Ausgabe- und Küchenbereich im 1. Obergeschoss wurde diesen Herbst in Betrieb genommen. Im 2. Obergeschoss entsteht ein Dachbereich mit Terrassen- und Technikflächen, im Erdgeschoss laufen derzeit die Arbeiten zur Fertigstellung der Cafeteria. Anfang des Jahres 2026 soll mit der Fertigstellung der Stahl-Glas-Fassade die gesamte Baumaßnahme abgeschlossen werden.
Rund 2 Millionen Euro fließen in die denkmalgerechte Dachsanierung des Finanzamts Deggendorf im Dienstgebäude der Stadt Au. Neben der Erneuerung der Dacheindeckung wurden Schadstoffe ausgebaut und fachgerecht entsorgt, zusätzlich Wärmedämmung eingebracht und Brandschutzmängel behoben. Die sogenannte kleine Baumaßnahme wird voraussichtlich Mitte des Jahres 2026 abgeschlossen.
DEG-Finanzamt: Am Dach des Finanzamts musste die Dacheindeckung erneuert werden. In diesem Zusammenhang wurde die Verblechungen erneuert und zusätzliche Dämmarbeiten vorgenommen.
Stadt und Landkreis Straubing-Bogen
Das denkmalgeschützte ehemalige Gärtnerhaus des Franziskanerklosters wird zu einem Pädagogikbereich mit Ausstellungsfläche des Museums NAWAREUM umgebaut. Das aus dem Jahr 1790 stammende Gebäude wird umfassend saniert und durch einen Anbau im Westen ergänzt. In Kooperation mit dem Lehrstuhl für energieeffizientes und nachhaltiges Planen der Technischen Universität München unter Leitung von Prof. Werner Lang stehen dabei der Einsatz nachwachsender Rohstoffe, die Reduktion des ökologischen Fußabdrucks der eingesetzten Baustoffe, die effiziente Wärmedämmung des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes und die Auswahl zertifizierter, nachhaltiger Baustoffe im Mittelpunkt. Um dies zu erreichen, finden Stampflehm und Lehmputz für Bodenbelag und Wände Verwendung, eine in die Dachfläche integrierte Photovoltaikanlage und ein eigenes Heizkraftwerk sorgen für Energie und Wärme, der historische Dachstuhl bleibt erhalten, wird jedoch neu gedämmt. Der Freistaat Bayern investiert 4,2 Millionen Euro in das Projekt, mit dessen Bau 2024 begonnen wurde. Voraussichtlich 2026 soll der Umbau fertiggestellt werden.
Bild SR-Gärtnerhaus: Eine Besonderheit beim Umbau des Gärtnerhauses ist die Stampflehmwand. Diese ist aufgrund ihrer ökologischen Vorzüge prädestiniert für das Projekt: Lehm besteht aus regional verfügbaren Rohstoffen, wird ohne thermische Prozesse verarbeitet und ist vollständig recyclingfähig. Er reguliert die Luftfeuchtigkeit auf natürliche Weise, emittiert keine Schadstoffe und bindet temporär CO . © Staatliches Bauamt Passau / Süß
Für die Bayerische Justizvollzugsakademie in Straubing plant das Staatliche Bauamt Passau einen Neubau mit 60 Unterkunftsplätzen. Das Staatliche Bauamt Passau wurde mit der Projektplanung für den Neubau beauftragt. Vor Baubeginn fanden Grabungen auf einer archäologischen Verdachtsfläche im Baufeld statt. Dabei wurde ein 4.500 Jahre altes Skelett, das vermutlich aus der Zeit der Schnurkeramik stammt, entdeckt. Das Grabungsteam des Gäubodenmuseums Straubing legte das Skelett frei, das noch vor Ort von einem Anthropologen untersucht und anschließend zur Reinigung ins Museum gebracht wurde.
Bild JV-Akademie: Bei Grabungen auf einer archäologischen Verdachtsfläche im Baufeld wurde ein 4.500 Jahre altes Skelett, das vermutlich aus der Zeit der Schnurkeramik stammt, entdeckt. © Staatliches Bauamt Passau / Süß
In enger Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurde der Westturm im Herzogschloss in Straubing saniert und umgestaltet. Der Umbau bietet nun Lagerräume für den Agnes-Bernauer-Festspielverein sowie mehrere Garderobenbereiche mit Sanitäreinrichtungen für Veranstaltungen im Rittersaal. Im Rahmen der Architektouren wurden Ende Juni 2025 die sanierten Bereiche des Westturms interessierten Besuchern vorgestellt.
Bild Herzogschloss: Auch die Garderobenbereiche im Westturm wurden saniert. © Staatliches Bauamt Passau / Süß
Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt auf dem Bogenberg wird unter der Projektleitung des Staatlichen Bauamts Passau in zwei Teilbaumaßnahmen innen und außen grundlegend saniert. Im Rahmen der Außenrenovierung, die rund 3 Millionen Euro kostet, werden der Dachstuhl saniert, das Dach neu eingedeckt und die Fassaden sowie Fenster instandgesetzt. Die Arbeiten an den Dachstühlen des Kirchenschiffes konnten bereits 2024 abgeschlossen werden, 2025 wurden die Arbeiten am Dachstuhl des zweiten Abschnittes fortgesetzt. Parallel dazu liefen die Instandsetzungsarbeiten an den Natursteinbauteilen der Fassade, Verglasung und Fassadenanstrich. Die Instandsetzung der Epitaphien ist für 2026 nach dem Rückbau der Gerüste geplant.
Zeitgleich zur Außensanierung wird derzeit die Innensanierung vorbereitet. Hierfür sind umfangreiche restauratorische und statisch-konstruktive Voruntersuchungen in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege durchzuführen. Den eigentlichen Sanierungsarbeiten im Innenraum wird ein Kunstwettbewerb zur Umgestaltung und Neuordnung der beweglichen Ausstattung nach Wallfahrtskonzept vorgeschaltet.
Bild Bogenberg: 2025 wurde der Dachstuhl der Wallfahrtskirche im zweiten Bauabschnitt neu eingedeckt. © Staatliches Bauamt Passau
Bild Bogenberg2: Im Rahmen der Außensanierung werden auch Fassade und Verglasung der Wallfahrtskirche saniert. © Staatliches Bauamt Passau / Süß
Landkreis Regen
Im Rahmen des Sicherheitskonzeptes für das Amtsgericht Viechtach wird seit 2023 ein Erweiterungsbau (Anbau) zur Mönchshofstraße errichtet. Seit Anfang 2025 ist der neue Wachbereich des Anbaus in Nutzung. Im Kellergeschoss wurden abschließende Installationsarbeiten durchgeführt, zudem wurden Fassadenarbeiten ausgeführt. Im Juni wurde auf Wunsch des Amtsgerichts Viechtach der Außenanlagenplan geändert. Die ursprünglich vorgesehenen Fahrradabstellplätze wurden zugunsten eines zusätzlich benötigten Stellplatzes aufgegeben und umgeplant.
Im Auftrag des Bundesministeriums der Verteidigung lässt das Staatliche Bauamt Passau in der Bayerwald-Kaserne in Regen drei dreigeschossige Unterkunftsgebäude neu errichten. Die drei freistehenden Gebäude, die identisch geplant wurden, werden insgesamt 270 Unterkunftseinheiten beinhalten. Das erste von drei Unterkunftsgebäuden wurde dieses Jahr fertiggestellt und an den Nutzer übergeben.
Landkreis Rottal-Inn
Fertiggestellt und an den Nutzer übergeben wurde im Dezember der Neubau der Polizeiinspektion Simbach am Inn. Er wurde errichtet, nachdem das alte Gebäude bei der Jahrhundertflut 2016 überschwemmt wurde. Bei dem neuen Dienstgebäude handelt es sich um einen Hybridbau: Das Erdgeschoss ist, unter Berücksichtigung der Grundsätze beim Bau von Polizeidienststellen, in Sichtbeton-Bauweise ausgeführt. Das Obergeschoss wurde in Holzbauweise errichtet. Aktuell läuft ein Wettbewerb zu Kunst am Bau, bei dem acht Künstlerinnen und Künstler eingeladen sind, ihre Ideen für eine künstlerische Gestaltung des Treppenhauses einzureichen.
Bild PI Simbach: Das eindrucksvolle Treppenhaus im Neubau der Polizeiinspektion Simbach erhält eine Gestaltung durch Kunst am Bau. © Staatliches Bauamt Passau / Süß
Im August wurde der Neubau der Polizeiinspektion Eggenfelden feierlich eingeweiht. Für 8,25 Millionen Euro hat der Freistaat auf 745 m2 moderne, nachhaltige und sichere Arbeitsplätze für 50 Polizeibeschäftigte geschaffen. Das Gebäude wurde in robuster Stahlbetonbauweise errichtet mit einer Fassade aus regionalem Fichtenholz. Photovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerk und Wärmerückgewinnung sorgen für eine hohe Energieeffizienz.
PI Eggenfelden: Das neue Dienstgebäude der Polizeiinspektion Eggenfelden wurde im August eingeweiht. © Staatliches Bauamt Passau / Süß
Das Gymnasium Pfarrkirchen erhält eine neue Dreifachturnhalle. Das neue Gebäude entsteht auf einer freien Fläche zwischen Internat und Außensportanlage. Insgesamt ist für den Neubau eine Nutzfläche von 1.883 qm geplant. Das Raumprogramm besteht im Wesentlichen aus drei Spielfeldern mit den dazugehörigen Nebenräumen wie Geräteraum, Hallenwart, Sanitärräume, Umkleideräume, etc. Ende 2025 wurden mit ersten Rodungsarbeiten die Vorbereitungen für den Baubeginn 2026 getroffen.
Im Jahr 2025 lag der Schwerpunkt der Planungen im Bereich Hochbau auf mehreren bedeutenden Projekten. Dazu zählen der European Campus Rottal-Inn, das Internationale Wissenschaftszentrum der Universität Passau, das Karmelitenkloster der TU München am Campus Straubing sowie der Neubau für die Bundespolizei in Passau. Planungen liefen auch für 186 Unterkünfte in der Kaserne am Goldenen Steig in Freyung sowie Abstellhallen für den Schützenpanzer PUMA in der Bayerwald-Kaserne in Regen.
Stark zugenommen haben in den vergangenen Jahren Naturereignisse wie Steinschläge und Böschungsrutsche. Durch extreme Wettereignisse mit starken Niederschlägen werden Felshänge und Böschungen instabiler, die Gefahr von Steinschlag, Felssturz sowie Hangrutschen wächst. Um Menschen und Infrastruktur zu schützen, investiert das Staatliche Bauamt Passau jedes Jahr in Felssicherungsmaßnahmen entlang der Staats- und Bundesstraßen.
Ausgewählte Straßenbau-Maßnahmen im Bauamtsgebiet:
Stadt und Landkreis Passau
Die größten Instandhaltungsmaßnahmen betrafen die B 8 westlich von Vilshofen und den Autobahnzubringer St 2622 von Pilling bis Hutthurm.
Auf dem 2,7 km langen Abschnitt der B 8 wurden Fahrbahn und Entwässerung erneuert sowie zwei Brücken instandgesetzt. Auch die Fahrbahnmarkierung wurde erneuert. Die Bauzeit von fünf Wochen wurde eingehalten, die B 8 sogar zwei Tage früher als geplant - am 30. September - freigegeben. Die Kosten lagen bei rund 500.000 Euro.
Bild B8 Vilshofen: Die Markierungsarbeiten bildeten den Abschluss der Fahrbahnsanierung auf der B 8 zwischen Vilshofen und Einöd. © Staatliches Bauamt Passau / Süß
Weniger reibungslos verlief die Deckenbaumaßnahme auf der St 2622: Auf dem 10,5 km langen Abschnitt verzögerten ungeklärte Wassereintritte, witterungsbedingte Ausfälle und aufwendigere Brückenarbeiten bei Kalteneck den Baufortschritt. Die Strecke konnte am 27. September wieder freigegeben werden. Die Baukosten betragen rund 5 Millionen Euro. Im Zuge der Sanierung wurde auch der Oberbau verstärkt, um dem gestiegenen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden.
Eine wesentliche Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrssicherheit war der Neubau des Kreisverkehrs auf der St 2083 westlich von Aldersbach. Um einen Unfallhäufungspunkt an der Einmündung der Kreisstraße PA 84 in die Staatsstraße 2083 zu entschärfen, wurde die Einmündung umgebaut. Entstanden ist eine Kreisverkehrsanlage mit einem Durchmesser von 45 Metern bei einer Fahrbahnbreite von 7,0 Metern, die ausreichend Platz für alle Fahrzeugtypen bietet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Ein Drittel davon trägt der Landkreis Passau, der durch die Kreisstraße mit einem von drei Anschlussästen kostenbeteiligt ist.
Bild Kreisverkehr: Auf der St 2083 entschärft ein neuer Kreisverkehr einen bisherigen Unfallschwerpunkt.
Weitere Maßnahmen:
- B 12 Schanzlbrücke: Notsanierung der Übergangskonstruktion an der Rampe Süd-West
- B 388 Kernmühle: Ertüchtigung des Bauwerks über den Hörreuter Bach – Länge: 43 m - Kosten: rund 700.000 Euro
- St 2116 Malching-Rotthalmünster: Fahrbahninstandsetzung – 3 km – Kosten: ca. 1,2 Millionen Euro
- B 388/ St 2320 OD Untergriesbach, Fahrbahninstandsetzung, Kosten: ca. 200.000 Euro
Es muss nicht immer eine grundlegende Sanierung sein, manchmal reicht auch ein punktuelles Ausbessern, um Verkehrssicherheit und Fahrkomfort zu verbessern. Im Rahmen der sogenannten Flickasphaltierung wurden neben den Bundesstraßen im Stadtgebiet Passau weitere Schadstellen saniert:
- St 2116 Sankt Salvator-Bad Griesbach
- St 2117 bei Beutelsbach
- St 2118 Schmidham-Pilzweg
- St 2119 Dorfbach-Fürstenzell
- St 2128 Ortsdurchfahrt Büchlberg
- St 2318 Hofkirchen-Rathsmannsdorf
- St 2618 Kurzeichet-Pfenningbach
- St 2132, St 2128 im Umkreis von Hauzenberg
Arbeiten zur Felssicherung:
- B 388 Sulzsteg-Löwmühle: Steinschlagschutzzäune und -netze auf einer Länge von 600 m, Kosten: rund 500.000 Euro
Bild Sulzsteg: Mit dem Bau der Steinschlagschutzzäune zwischen Sulzsteg und Löwmühle konnte die Felssicherung im ersten Abschnitt an der B 388 umgesetzt werden. © Staatliches Bauamt Passau / Süß - St 2323 bei Fischhaus: Sicherung mit Schutzzäunen
Landkreis Freyung-Grafenau
Die größte Maßnahme im Landkreis Freyung-Grafenau ist der Umbau des Knotens Freyung-Ort: Um die Verkehrssicherheit an dem unfallträchtigen Knotenpunkt an der B 12 zu erhöhen, wird die Einmündung der Staatsstraße 2132 in die B 12 in eine höhenfreie Anschlussstelle umgebaut. Im vergangenen Jahr wurden die Baustellenumfahrungen bei Freyung-Ort hergestellt und vorbereitende Maßnahmen abgeschlossen. Im Hintergrund laufen die Planungen für den benötigten Brückenbau. Für den Umbau der höhengleichen Einmündung zu einem sogenannten teilplanfreien Knotenpunkt wird die B 12 abgesenkt und ein Kreisverkehrsplatz über der durchgehenden B 12 mit Anschlussrampen gebaut.
Bild Freyung-Ort: 2025 wurden die Baustellenumfahrungen bei Freyung-Ort hergestellt. © Staatliches Bauamt Passau
Mit größeren Instandsetzungsmaßnahmen sorgen wir für den verkehrssicheren und leistungsfähigen Zustand unserer Straßen und Brücken:
- B 533 Schöfweg-Zehrermühle: Fahrbahninstandsetzung mit Niedertemperaturasphalt – 8,5 km – Kosten: ca. 1,5 Millionen Euro
Bild Schöfweg: Die B 533 zwischen Schöfweg und Zehrermühle hat einen neuen Fahrbahnbelag erhalten. © Lucas Zitzelsberger - St 2132 südlich Althütte: Fahrbahninstandsetzung – 4,5 km – Kosten: 400.000 Euro
- St 2132 Freyung-Karlsbachmühle, Fahrbahninstandsetzung, ca. 5,5 km, Kosten: ca. 1,7 Millionen Euro
- St 2132 Grafenau: Fortsetzung und Abschluss der Brückensanierung aus 2024
- St 2630 Unterseilberg: Neubau Bushaltestellen – Kosten: 300.000 Euro
- Nationalparkstraße: Fahrbahnsanierung auf der FRG 5 zwischen Abzweigung Waldhäuser und Abzweigung Altschönau (ca. 3 km), Ersatzneubau der Brücke über die Große Ohe bei Aufschlägersäge und Sanierung der Brücke über die Kleine Ohe bei Graupsäge. Zudem wurde eine Querungshilfe auf Höhe der Zufahrt zur Racheldiensthütte neu errichtet. Im Rahmen des Sonderprogramms „50 Jahre Nationalpark Bayerischer Wald“ des Freistaats Bayern wird die Nationalparkstraße in mehreren Abschnitten saniert.
Im Rahmen der sogenannten Flickasphaltierung wurde auch die Ortsdurchfahrt Spiegelau saniert.
Weitere Flickasphaltierungen:
- B 533 Parkplatz Grafenau
- St 2127 Schadstellensanierung zwischen Hochwegen und Eisenbernreut
- St 2130 Neureichenau
- St 2630 Altreichenau
- St 2632 Böhmzwiesel
Arbeiten zur Felssicherung:
B 533 Elsenthaler Leite: Umsetzung eines weiteren Abschnitts bei Bärnstein – Länge: 400 m - Kosten: 600.000 Euro
Bild Elsenthal: Am Felshang entlang der Elsenthaler Leite wurde die Felssicherung fortgesetzt. © Staatliches Bauamt Passau / Süß
Landkreis Deggendorf
Mit rund 50 Millionen Euro Baukosten ist die derzeit größte Straßenbaumaßnahme im Landkreis Deggendorf der Bau der Ortsumgehung Auerbach, die künftig die Ortsdurchfahrt von Auerbach erheblich vom Verkehr entlasten wird. Gleichzeitig werden die Veehrssicherheit und die Verkehrsqualität auf der B 533 verbessert. Die neue Strecke ist rund 1,4 Kilometer lang und umfasst einen 370 Meter langen Tunnel sowie drei Brückenbauwerke. Dieses Jahr wurden im Bereich der Ohe Rüttelstopfsäulen eingesetzt, um den Baugrund zu stabilisieren. Auf einer Fläche von etwa 1,5 Fußballfeldern entstanden 4.400 Säulen aus Kies mit einer Tiefe von 4,5 bis 6 Metern. Rund 16.000 Tonnen Kies sorgen für eine tragfähige und stabile Grundlage der künftigen Brücke. Erforderliche Rodungsarbeiten wurden durchgeführt, zudem fanden Probeschürfungen statt, um die Beschaffenheit des Bodens oberhalb des aktuellen Straßenverlaufs zu ermitteln und so die weitere Vorgehensweise bei der Hangsicheren festzulegen.
2026 soll der Bau der 120 Meter langen Talbrücke über die Hengersberger Ohe beginnen. Dafür wurde ein Retentionsraumausgleich von rund 3.000 Kubikmetern hergestellt, der dafür sorgt, dass auch künftig bei Hochwasser ausreichend Fläche zur Verfügung steht und kein Aufstau entsteht.
Bild Auerbach: Zu den letzten Arbeiten für die OU Auerbach im Jahr 2025 gehörten Schürfungen am Hang oberhalb der B 533. © Staatliches Bauamt Passau / Süß
Eine weitere Großbaumaßnahme ist der Neubau der Schwarzwöhr-Brücke auf der B 8 bei Aholming. Das bestehende Bauwerk über die Bahnlinie wird durch ein höheres Bauwerk ersetzt. Für die Baustellenumfahrung wurde im Frühjahr 2025 eine Behelfsbrücke eingehoben, über Ostern wurde das bestehende Bauwerk abgebrochen. In einer aufwendigen nächtlichen Aktion wurden sechs große Stahlhohlträger auf die neuen Pfeiler gehoben, der Boden wurde durch Rüttelstopfsäulen stabilisiert. Im Dezember wurde noch der Brückenüberbau betoniert. Nun ist Winterpause auf der Baustelle, bis ab Frühjahr 2026 der Straßenverlauf an die neuen Höhenverhältnisse angepasst wird. Investition: rund 13 Millionen Euro
Bild Schwarzwöhr: In der Woche vor Weihnachten wurde die Brückenplatte betoniert, jetzt ist Winterpause auf der Baustelle. © Staatliches Bauamt Passau / Süß
Um den verkehrssicheren und leistungsfähigen Zustand unserer Straßen zu erhalten, wurden auf der B 8 bei Plattling und Stephansposching, auf der B 11 in Deggendorf sowie auf der St 2125 zwischen Metten und Deggendorf größere Maßnahmen umgesetzt.
- B 8 Instandsetzung der Fahrbahn östlich Plattling zusammen mit Sanierung der Isarbrücke und dem Götz-Keller-Kreisverkehr: ca. 1,5 km – Kosten: rund 1 Million Euro
- B 8 / DEG 13: Bau einer Lichtsignalanlage – Kosten: 375.000 Euro
- B 8 / Anschlussstelle Plattling-West: Bau einer Lichtsignalanlage: Kosten: 688.000 Euro
- B 11 Deggendorf: Fahrbahninstandsetzung im Bereich der Tunnel: 1,3 km – Kosten: 600.000 Euro
Bild B 11 DEG: Einen neuen Fahrbahnbelag hat die B 11 im Bereich der Tunnel bekommen. © Staatliches Bauamt Passau / Süß - St 2125 Metten-Deggendorf: 3 km – Kosten: 1,1 Million Euro
Arbeiten zur Felssicherung:
- St 2135 Rusel: 550 m - Kosten: 800.000 Euro
Landkreis Straubing-Bogen
Die Planung der Ortsumgehung Straßkirchen im Zuge der B 8 läuft auf Hochtouren. Bereits im Dezember 2023 hat der Gemeinderat Straßkirchen einen positiven Empfehlungsbeschluss für die Südvariante 6 gefasst, die technische Planung für diese Vorzugsvariante wird nun ausgearbeitet. Dafür fanden im Frühjahr Probebohrungen im Bereich der geplanten Trasse statt.
Für den 4-streifigen Ausbau der B 20 zwischen der A 3 und der B 8 bei Aiterhofen wurde die Variantenuntersuchung im Jahr 2024 abgeschlossen. Aktuell läuft die technische Ausarbeitung der Plantrasse mit voraussichtlichem Abschluss Anfang 2026.
Zur Ortsumgehung Geiselhöring-Hirschling werden die im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens eingegangenen Einwendungen bearbeitet.
Unterschiedliche Maßnahmenträger haben dieses Jahr an der B 8 sowie an weiteren Stellen in und um Straßkirchen ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Infrastruktur realisiert. Ein wesentlicher Bestandteil war dabei die Erneuerung der Asphaltdecke der Ortsdurchfahrt Straßkirchen. Die Straße war stark in die Jahre gekommen und durch die unterschiedlichen Baumaßnahmen zusätzlich beeinträchtigt. Mit der Fahrbahnerneuerung konnten wir die Verkehrssicherheit im Ort deutlich steigern. Dank einer engen und effizienten Abstimmung aller Beteiligten ließ sich die Bauzeit für die Vielzahl der Maßnahmen auf ein Minimum reduzieren. Die frühzeitige und umfassenden Information ermöglichte es allen Betroffenen, sich rechtzeitig auf die unvermeidbaren Behinderungen einzustellen, wodurch die Baumaßnahmen nahezu ohne Beschwerden durchgeführt werden konnte.
- B 8 Ortsdurchfahrt und östlich Straßkirchen: 4,0 km - Kosten: 1 Million Euro
- B 8 Atting-Landkreisgrenze: 4,0 km – Kosten: 1,6 Millionen Euro
Bild B 8 Atting: Fahrbahnsanierung auf der B 8. © Staatliches Bauamt Passau - B 8 südlich Straubing: 3,0 km – Kosten: 1,2 Millionen Euro
- B 20 südlich Großenpinning: 1,2 km – Kosten: 800.000 Euro
Bild Großenpinning: Während auf einer Fahrspur gearbeitet wurde, lief der Verkehr auf der anderen Fahrspur weiter. © Staatliches Bauamt Passau / Süß - B 8 und B 20 Flickasphaltierungen: Kosten: 1 Million Euro
Mit weiteren größeren Instandsetzungsmaßnahmen haben wir für den verkehrssicheren und leistungsfähigen Zustand unserer Straßen gesorgt:
- St 2125 Ortsdurchfahrt und westlich Niederwinkling: 1,0 km – Kosten: 430.000 Euro
- St 2142 Ortsdurchfahrt Mallersdorf: 2,3 km – Kosten: 1,5 Millionen Euro
- St 2147 nördlich und Ortsdurchfahrt Schwarzach: 6,2 km – Kosten: 2,5 Millionen Euro
- St 2326 Konzell-Baumgarten: Kosten: 870.000 Euro
Rund 1 Million Euro wurde im Rahmen der Flickasphaltierung in die Sicherheit und Befahrbarkeit verschiedener Staatsstraßen investiert.
Landkreis Regen
Mit einer symbolischen Pflanzaktion hat der zweite Bauabschnitt für die Ortsumgehung Kirchberg im Wald im Oktober begonnen. Mit dem Bauvorhaben der REG 12 sollen die Ortsdurchfahrt von Kirchberg und die zentral besiedelten Bereiche von Hangenleithen vom Verkehr entlastet und die Verkehrssicherheit und Verkehrsqualität erhöht werden. Dafür wird die Straße auf einer Länge von 2,75 km verlegt, die Kosten belaufen sich auf rund 16,2 Millionen Euro. Als vorbereitende Maßnahmen wurden noch 2025 Hecken als Leitstrukturen für Fledermäuse gepflanzt sowie eine Streuobstwiese als Ausgleichsfläche angelegt.
Bild Kirchberg: Mit der Pflanzung von Bäumen und Hecken wurden bereits umfangreiche Naturschutzmaßnahmen vor Baubeginn umgesetzt, durch Mähgutübertragung wird zudem eine Ackerfläche in hochwertiges Extensivgrünland umgewandelt. © Staatliches Bauamt Passau
Für die Verlegung der B 11 bei Schweinhütt besteht seit Jahresende 2023 Baurecht, weshalb bereits mit der Umsetzung der erforderlichen CEF-Maßnahmen (vorgezogene Maßnahmen im Hinblick auf den Naturschutz). Vor wenigen Wochen wurde die Baufreigabe von Seiten des Bundesministeriums für Verkehr erteilt. Mit der jetzt erfolgten Baufreigabe können Planungs- und Ausschreibungsleistungen abgeschlossen werden und die erforderlichen Vergaben der Planungsleistungen erfolgen. Zudem kann mit der Baufeldfreimachung begonnen werden: Dafür folgt noch im Winter ein Gehölzeinschlag im Bereich des ersten Bauwerks, die Rodung im Bereich dieses Bauwerks ist im Sommer 2026 vorgesehen. Geplanter Baubeginn für das erste von insgesamt sieben Ingenieurbauwerken ist im Herbst 2026.
Für mehr Verkehrssicherheit haben wir mit umfangreichen Sanierungen gesorgt:
- B 11 Ortsdurchfahrten Bayerisch Eisenstein und Ludwigsthal: 1,1 km und 700 m – Kosten: 470.000 Euro
- B 85 Patersdorf-Arnetsried: 4,6 km – Kosten: 1,0 Millionen Euro
- St 2132 Arnbruck-Drachselsried: 5,5 km, davon ca. 1,5 km Oberbauverstärkung – Kosten: 1,45 Millionen Euro
- St 2132 Frauenau-Landkreisgrenze mit Einbau mehrerer Amphibien-Querungen: 5 km, davon ca. 2,5 km Oberbauverstärkung – Kosten: 1,5 Millionen Euro
Bild Frauenau: Das Regenrückhaltebecken ist als Laichgewässer beliebt. Einer der vier neuen Amphibiendurchlässe wurde daher in unmittelbarer Nähe eingebaut. © Staatliches Bauamt Passau / Süß - St 2135 Regen-Langdorf: 4 km – 890.000 Euro
Im Auftrag des Landkreises Regen ist das Staatliche Bauamt Passau zudem für den Unterhalt von 148 km Kreisstraßen zuständig. Hier stand 2025 die Fahrbahnsanierung auf der REG 20 in Viechtach-Rugenmühle mit Kosten von rund 480.000 Euro an.
Landkreis Rottal-Inn
Mit der Freigabe der B 20 nördlich von Falkenberg konnte Ende November die größte Straßenbaumaßnahme im Landkreis Rottal-Inn abgeschlossen werden. Zwei Überholstrecken mit einer Länge von 2 km für die Fahrtrichtung Eggenfelden-Straubing sowie einer Länge von 1,7 km für die Gegenrichtung erhöhen die Sicherheit auf der vielbefahrenen Bundesstraße. 2026 sind noch Restarbeiten zu erledigen. Baukosten 2025: rund 8 Millionen Euro
Bild Falkenberg: Der dreistreifige Ausbau der B 20 bei Falkenberg konnte 2025 abgeschlossen werden. © Staatliches Bauamt Passau
Weitere Maßnahmen für die Verkehrssicherheit:
- B 12 Ering-Prienbach: 5,5 km – Kosten: 2,0 Millionen Euro
Bild Prienbach: Auf einer Länge von 5,5 km wurde die B 12 zwischen Prienbach und Ering saniert. © Staatliches Bauamt Passau / Süß - B 12 Waltersdorf Instandsetzung Bauwerk: Kosten: 170.000 Euro
- B 388 Nindorf: Instandsetzung des Bauwerks über den Hirschbach: Kosten: 80.000 Euro
- St 2108 Verbreiterung bei Luberg: 2. Bauabschnitt – Baukosten: 900.000 Euro
- St 2108 Fahrbahnsanierung Gerbersdorf-Emmersdorf: 2,5 km – 550.000 Euro
- St 2108 Fahrbahnsanierung Marschalling: 2,0 km – 330.000 Euro
- St 2112 Fahrbahnsanierung zwischen Arnstorf und Straßdobl: 2,0 km – ca. 440.000. Euro
Planungsprojekte:
- B 388 Ausbau zwischen Eggenfelden und Auhof: Ausführungsplanung für Bauabschnitt 2 inkl. Bahnbrücke bei Spanberg, Baubeginn voraussichtlich Anfang 2027
- B 388 Ausbau zwischen Auhof und Linden: Erstellung des Entwurfs für die Planfeststellung, Ziel ist die Beantragung der Planfeststellung im Jahr 2026
- St 2090 Ausbau südlich Tann: Planfeststellungsbeschluss zugestellt, aber aufgrund von zwei Klagen noch nicht rechtskräftig
- St 2112 OU Arnstorf: Erstellung der Voruntersuchung, Ziel ist Abschluss der Vorplanung im Jahr 2027
Wichtiger Arbeitgeber, engagierte Mitarbeiter
Das Staatliche Bauamt Passau ist ein bedeutender Auftraggeber für Firmen in der Region und mit seinen rund 500 Mitarbeitern an fünf Dienststellen, 9 Straßenmeistereien und der Dombauhütte ein wichtiger Arbeitgeber. Die Behördenleitung ist stolz auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die großes Engagement, Fachwissen und Können beweisen.
Besonderen Grund zur Freude gab es dieses Jahr an der Staatlichen Dombauhütte Passau: Der 22-jährige Steinmetz-Auszubildende Jonas Höhn hat bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk den ersten Bundessieg in der Fachrichtung Steinmetzarbeiten errungen.
Bild Bundessieger: Jonas Höhn (2.v.l.) von der Dombauhütte des Staatlichen Bauamts Passau ist „1. Bundessieger“ in der Fachrichtung Steinmetzarbeiten des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks 2025. Zu diesem außerordentlichen Erfolg gratulierten ihm Behördenleiter Norbert Sterl, Hochbau-Bereichsleiter Gerald Escherich sowie sein Ausbilder Bauhüttenmeister Jérôme Zahn. © Staatliches Bauamt Passau / Süß
Auch an der Straßenmeisterei Vilshofen wurde ein Erfolg gefeiert: Dominik Friedl und Christian Klosterhuber errangen bei der Bayerischen Schneepflugmeisterschaft, die im Mai in Schönberg (Lkr. Freyung-Grafenau) ausgetragen wurde, den ersten Platz und somit den Titel „Bayerische Schneepflugmeister“. Behördenleiter Norbert Sterl gratulierte den beiden Schneepflugfahrern herzlich. Für das Staatliche Bauamt Passau bringt dieser Sieg bei der Schneepflugmeisterschaft eine besondere Aufgabe mit sich: Im Jahr 2027 wird das Amt die nächste Bayerische Schneepflugmeisterschaft ausrichten. Die Planungen dafür sind bereits angelaufen.
Bild Schneepflugmeister: Die „Highway-Chaoten“ der Straßenmeisterei Vilshofen holten den Sieg bei der 2. Bayerischen Schneepflugmeisterschaft: Leitender Baudirektor Norbert Sterl (v.r.), der Leiter des Staatlichen Bauamts Passau, gratulierte Christian Klosterhuber und Dominik Friedl. © Staatliches Bauamt Passau / Süß
